Von den wahren Auszeiten.

Die Arbeit wartet an jeder Ecke. Der Chef macht Druck, damit Deadlines eingehalten werden. Die Kinder schreien ständig nach Aufmerksamkeit, der Haushalt bleibt liegen und der Einkauf ist auch noch nicht erledigt. Wie oft sehnen wir uns da nach dem nächsten Wochenende oder dem baldigen Urlaub?

Doch manchmal kann es schon Wunder bewirken, wenn wir uns nur einen Tag Auszeit gönnen. Diverse Studien belegen, dass regelmäßige Pausen die Leistung steigert und Müdigkeit vorbeugt. Dazu zählen auch regelmäßige Pausen vom Alltag. Allerdings ist Auszeit nicht gleich Auszeit.

„Einfach mal nichts tun.“ „Sich medial berieseln lassen.“ „Endlich wieder einmal ordentlich anstoßen mit den Freunden.“ Diese Auszeiten betitle ich als schnelle und eher kurzweilige Pausen, mit geringen bis gar keinen Effekt auf die Gesamtsituation. Der Grund dafür ist, dass unser Belohnungssystem durch den stupiden Konsum (bspw. Medien oder Alkohol) natürlich reagiert, indem unser Gehirn Dopamin ausschüttet und uns zufrieden sein lässt, allerdings diese Dopaminmenge auch genauso schnell wieder abflacht. Das hat zur Folge, dass wir schon nach kurzer Zeit wieder bei der gleichen Unzufriedenheit, wie vor dem Konsum sind. Die Folge ist meistens erneuter und vermehrter Konsum, um die Leere in uns zu füllen, womit wir uns auf dem direkten Weg in eine Abwärtsspirale begeben.

Die Auszeit, von der hier die Rede ist, ist nachhaltiger, da sie in die Tiefe gehen. Dazu gehören unter anderem körperliche Bewegung, Meditation, Achtsamkeitstraining, die Verbindung mit der Natur, dem Ursprünglichen, aber auch die Pflege des eigenen Körpers sowie der sozialer Austausch. Achtsamkeit und Meditation, was beides Bestandteile des Yoga sind, lässt unseren Mandelkern – Sitz des Angstzentrums – im Gehirn kleiner werden und unseren Hippocampus – verantwortlich für unsere Emotionen wie auch Lernprozesse – wachsen.  

Wer sich also eine nachhaltige Auszeit gönnen möchte, sollte raus in die Natur gehen, sich auf das Hier und Jetzt konzentrieren, sich in Dankbarkeit üben, regelmäßig Yoga praktizieren, neue Herausforderungen annehmen, mit Freunden und der Familie lachen und vor allem LIEBEN. Du kannst auch gerne einen unserer Tagesretreats in Rostock besuchen. Dazu schau gerne Hier.

Suksma – Deine Jule

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